Ironity

Ironity ist die Eisenzone des Menschen, in welcher keine Eisenmangelsymptome vorkommen. Der menschliche Körper ist auf genügend Eisen angewiesen. Durchschnittlich enthält ein Mensch zwischen vier und fünf Gramm Eisen, das für Dutzende von Körperfunktionen verantwortlich ist wie beispielsweise für die Energiebildung in allen Zellen, aber auch für die Produktion von Hormonen, Blut oder Haarwurzeln. Sobald Eisen zu fehlen beginnt, treten typische Eisenmangelsymptome auf wie Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Blutarmut.

Ferritin ist der Blutwert, der über den Eisengehalt des Körpers Auskunft gibt. Ferritin liegt bei Männern durchschnittlich zwischen 100 und 200 ng/ml, bei Frauen und Kindern hingegen in der Regel unter 50 ng/ml. Frauen und Kinder sind es, die hauptsächlich an Eisenmangelsymptomen leiden (1). Wenn ihr tiefer Ferritinwert mit dem Eisenausgleich auf 200 ng/ml korrigiert wird, werden die meisten von selbst gesund. Sie befinden sich dann in Ironity – „the zone“ (Ferritin zwischen 100 und 200 ng/ml). Wenn sie sich infolge ihrer Menstruationen dann wieder in den vorprogrammierten Rückfall zurückbluten, kommt der Moment, bei dem die ersten Rückfallsymptome erscheinen. Dann ist die individuelle Eisenschwelle erreicht, sodass eine erneute Eisengabe notwendig ist (was durchschnittlich bei Ferritin 100 ng/ml der Fall ist).  Frauen, die Ironity einmal erlebt haben, wollen nie wieder in ihren ehemaligen Eisenmangelzustand zurück.

Die Schweiz ist das erste Land, in dem Ironity realisiert wird – dank über 10’000 Eisenärzten, die schon über eine Million Eisenmangelpatienten behandelt haben. In der Schweiz entstanden die Swiss Iron Health Organisation SIHO, das Swiss Iron System SIS, die Ärztlichen Eisenzentren sowie die Eisenresolutionen. Im Zentrum der Eisentherapie steht die Kunst der Dosierung. Dazu steht die Dosierungszahl 1152 zur Verfügung.

Frauen und Kindern können den Zustand der Ironity aus eigener Kraft nicht erreichen. Bei ihnen ist der Eisenmangel durch die Natur quasi vorprogrammiert (Eisenverlust durch die Menstruation und Mehrbedarf bei Kindern wegen des Wachstums). Sie sind auf den Eisenausgleich angewiesen, um aus ihrem „Gefängnis des Eisenmangels“ zu entkommen.

In der Schweiz werden diese Zusammenhänge seit dem Millennium durchschaut und entsprechend haben die Schweizer Ärzte darauf reagiert. Sie haben den intravenösen Eisenausgleich landesweit eingeführt, damit Frauen und Kinder auch in die Zone der Ironity gelangen können, in der sich die Männer befinden. Bisher wurden schon etwa eine Million Schweizer Eisenmangelpatienten erfolgreich mit dem Eisenausgleich behandelt.

Die Schweiz ist das erste „Eisenland“, sie hat Ironity eingeführt. Gemäss Spiegel leiden in Deutschland etwa 20 Millionen Menschen an Eisenmangel. Sie befinden sich in der Problemzone (Ferritin unter 50) und könnten theoretisch ebenfalls in die Ironity zu gelangen – nur gibt es dort noch fast keine Eisenärzte im Vergleich zur Schweiz. Während sich die Eisenaufklärung in der ganzen Schweiz innerhalb weniger Jahre wie ein Tsunami verbreitet hat, steht sie in Deutschland noch in den Kinderschuhen.

(1) Es gibt aber auch viele Menschen, die bei einem Ferritinwert unter 50 ng/ml keine Mangelsymptome haben.